Las Tintoras Tour (01.12)
Heute sind wir etwas später aufgestanden, da es Morgens geregnet hat und es somit keinen Grund gab, um früh aus dem Bett zu fallen. Ich bin etwas früher aufgestanden als die anderen und habe mich nach längerer Zeit mal wieder an den Morgensport gemacht, da muss ich echt mal ein bisschen dran bleiben…
Nach dem Frühstück sind wir dann los, um eine Tour für den Tag zu buchen. Am Ende sind es zwei Touren und die Fährtickets geworden. Nach Galápagos muss ich echt den Spargang einlegen, das hat jetzt schon ein ziemlich großes Loch ins Budget gerissen.
Die Tour beginnt erst um 14:30 also sind wir erstmal einkaufen gegangen, haben schon mal des Chili für Abends zubereitet und danach ein bisschen in der Bude gechillt. Das ist schon ein Vorteil, wenn man mit mehreren unterwegs ist und sich ein Airbnb leisten kann.
Um 14 Uhr ging es dann los, abgeholt wurden wir an der Agentur in einem Minibus, der natürlich erstmal direkt zurück zu unserem Apartment fuhr, da dort deren Lager ist. Wären die Wege hier nicht alle so kurz, wäre ich angepisst gewesen… 😀
Danach ging es dann zum Boot, auf dem Weg zum Anleger konnte man einen Seelöwen beobachten, der von seiner Mutter gefüttert wurde, wie wir später lernten machen die das bis zu einem Alter von 3 Jahren. Hatte mich schon gewundert, warum so ein großes Junges noch gefüttert wird.
Nach einigen Erklärungen vom Guide ging es dann auf eine Insel, auf der einen kleine Rundtour gemacht wurde. Diese Inseln sind die, die direkt vor dem Hafen von Puerto Villamil liegen. Bei der Tour gab es viele Marine Iguanas, absurd viele Weißspitzenriffhaie in einem Kanal, Seelöwen und Schildkröten zu bewundern.
Danach war dann Schnorcheln angesagt. Das war ganz nett, aber wenn man hier schon vier Tage getaucht ist, dann bringt einen der Anblick eines Rochens oder einer Meeresschildkröte so schnell nicht mehr aus der Fassung.
Cerro grande und El Estero (02.12)
Zunächst haben wir den Tag entspannt angehen lassen, da wir die Tour gestern und die Tour Morgen mit der gleichen Agentur gebucht haben durften wir heute für Umme ein Fahrrad ausleihen. Wir haben uns dann mit dem Taxi, die hier alle Pickups sind, fast bis ganz hochfahren lassen zum Cerro Grande.
Es war noch ein kurzer Weg mit dem Rad und dann ging es zu Fuß weiter. Schon auf dem Rad habe ich gemerkt, dass Sandalen vielleicht nicht ganz die richtige Entscheidung war, denn alles hier ist nass. Die Inseln sind ziemlich unterteilt, die niedrigen Regionen sind sehr trocken und die höhergelegenen sind feucht.
Na gut nützt ja nichts also hoch da! Nach ca. 45 Minuten erreichten wir den ersten Aussichtspunkt und ich war positiv überraschten, denn man konnte tatsächlich etwas sehen! Da wir davor durch die Wolken durchgefahren sind, hatte ich nicht mehr als eine graue Wand erwartet.
Danach ging es dann noch in einer Runde um der Peak herum und dann wieder runter. Die Abfahrt mit dem Rad zurück in die Stadt hat dann richtig Spaß gemacht! Gut dass wir das nicht alles hoch geradelt sind, hab ich mir dabei die ganze Zeit gedacht.
Zurück in der Bude war erstmal Beine und Sandalen Waschen angesagt, wie ihr gesehen habt, war das nötig. Danach gabs Mittag beim bekannten Grill gegenüber und danach Mittagsruhe.
Später am Nachmittag sind wir dann nochmal losgezogen, um uns El Estrado ein weiteres Mal, bzw. für Remy zum ersten Mal anzuschauen. Danach sind wir noch zu Concha del Perla, aber das war nicht allzu spannend. Hier hätte man Schnorcheln können, es gleicht aber eher einem Pool und die Leute paddeln da so laut drin rum, dass sich eh alles verkriecht.
Danach ging es zu Yummi Yummi der angeblich besten Empanada hier in der Stadt. Seit drei Tagen versuchten wir schon da was zu bekommen, immer hatte der zu, aber heute nicht! Tja, was soll ich sagen, waren nice, aber vom Hocken gehauen haben die mich jetzt auch nicht.
Am Abend gabs dann noch den Rest vom Chili und eine fette Chillung, am nächsten Tag mussten wir nämlich früh raus für eine Tour zum Sierra Negra Vulkan.
Sierra Negra, minas de azufre und Sucre Cave (03.12)
Abgeholt werden sollten wir gegen 7:15, also bin ich mal entspannt um 6:20 aufgestanden, sogar ohne Wecker, und habe mir Frühstück gemacht. Die anderen pennen immer etwas länger, deswegen habe ich für sie vorbereitet, was ich konnte. Ich bin lieber etwas früher wach und habe dann weniger Stress, man wird ja doch älter….. 😀
Dann ging es mit dem Taxi los zum Vulkan. Der ist ja bislang immer in den Wolken verborgen geblieben, aber ich hatte schon mehrfach gehört, dass es oben sonnig sein soll, na lassen wir uns mal überraschen! Die Fahrt bis zum Beginn der Wanderung hat ca. eine Stunde gedauert und tatsächlich wurden wir oben von der Sonne geküsst!
Nach kurzem Staunen über den Ausblick ging es los in die Caldera hinunter. Dort ist es wie in einem Ofen, die Sonne brennt unerbittlich und es geht kaum ein Lüftchen. Das frühe aufbrechen ist also nicht zum Spaß, denn Nachmittags wird man hier bestimmt gegrillt!
Nach und nach stieg einem immer öfter und immer stärker der Geruch von faulen Eiern in die Nase, wir kommen näher! Die Landschaft ist beeindruckend, ein bisschen wie eine Mischung aus Mond und Mars.
An den Minas de Azufre angekommen, merkt man die vulkanischen Gase in der Kehle. Der Guide sagt wir dürfen nicht länger als 10 Minuten hier bleiben, danach wird es gefährlich. Also ein paar Videos und Fotos machen und es geht wieder etwas weiter runter.
Dort waren die Spalten aus denen die Gase strömen vor etwa einem Jahr noch aktiv. Nun kommt noch heiße Luft raus, so heiß das man die Hand nach weniger als einer Sekunde wegziehen muss, aber sie stoßen keine Gase mehr aus.
Danach ging es den Weg wieder zurück und es wurde immer wärmer und wärmer. Ich verstehe jetzt, warum die Dame in der Agentur sagte, man würde keinen Guide finden, der das mit einem am Nachmittag macht.
Danach ging es dann zum Sucre Cave, einem alten Lavatunnel. Nicht super spannend, aber auch mal nett zu sehen. Anschließend sind wir zu einer Farm gebracht worden, auf der wir Früchte probieren durften. Scheint mir alles ein bisschen Lückenfüller gewesen zu sein, aber gut. Zum Schluss gab es dann Mittagessen am Strand, war ok… 😀
Danach haben wir erstmal ein bisschen gechillt, schon mal unsere Sachen gepackt und später den Sonnenuntergang am Strand angeschaut. Der war nach 4 Abenden nun endlich mal gut!
Fähre und Fähre (04.12)
Die Fähre von Isabela nach Santa Cruz fährt schon um 6 Uhr und um 5 Uhr holte uns das Taxi ab, heißt wir mussten früh raus. Dann hieß es erstmal zwei Stunden Fährfahrt.
In Santa Cruz angekommen haben wir unsere großen Rucksäcke bei der Tauchbasis, bei der wir vorher waren, unterbracht und sind erstmal frühstücken gegangen. Danach wurde gechillt, Mittag gegessen und dann hieß es auch schon wieder auf zum Hafen, die nächste Fähre wartet.
Mit der ging es diesmal nach San Christobal, die zweit Bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Hier ist abends dann nicht mehr viel passiert, außer das wir kurz am Wasser waren zum Seelöwen gucken und was gegessen haben.

Playa Mann und Night dive (05.12)
Wir hatten einen Nachttauchgang gebucht und da wir alle etwas Platt waren haben wir den Tag mal ganz langsam gemacht. Entspannt aufstehen, dann mal an den Strand, später dann Mittag und danach mal bei der Divebase vorbei zum Gear Fit. Achja eingekauft und gekocht haben wir auch noch, damit wir nach dem Tauchgang was zu essen haben.
Der Tauchgang war dann nicht ganz so spektakulär wie ich gehofft hatte und von den Guides etwas unorganisiert unter Wasser. Auch hatte ich viel zu wenig Blei und da wir Flach unterwegs waren hatte ich echt zu kämpfen unten zu bleiben, aber da zahlt sich gute Ausbildung und Ruhe aus. Wer Unterwasser in Panik gerät, hat verloren, also cool bleiben!
Tauchen am Kicker Rock und Mini Wanderung (06.12)
Wir hatten für den Tag nach dem Night Dive zwei Tauchgänge am Kicker Rock gebucht. Dieser soll eine der besten Dive Spots in ganz Galápagos sein. Lassen wir uns mal überraschen!
Zunächst mal aufstehen, Frühstücken und dann ab zum Anleger und aufs Boot. Diesmal ist es kein reines Taucherboot, sondern wir sind nur vier Taucher und der Rest schnorchelt nur. Daher sind wir auch nicht direkt zu dem Dive Spot gefahren, sondern erstmal auf einem Strand an Land gegangen. Die anderen konnten Schnorcheln und wir konnten die Gegend erforschen.
Dort haben wir dann auch eine weight check gemacht und das war auch gut so, denn mit meinen angepeilten 11Kg wäre ich deutlich zu leicht gewesen, aber weil die keine 1Kg Gewichte mehr hatten musste ich mit 14 Tauchen. War auch in Ordnung, die Ausrichtung war nicht ganz so gut und ich musste das Jacket etwas stärker aufpusten, aber besser so als beim Sicherheitsstop mit leerem Alu Tank zu leicht zu sein.
Die Tauchgänge waren wirklich schön, aber leider war die Sicht nicht besonders gut. Das hatte aber auch was Mystisches, da die Haie aus dem Nichts auftauchten und direkt danach wieder verschwanden. Ihr müsst euch leider noch ein bisschen Gedulden, bislang bin ich noch nicht dazu gekommen die Videos zu schneiden.
Nach den Tauchgängen sind wir dann erstmal nach Hause und haben uns danach nochmal auf eine kleine Wanderung zur Darwin Bay gemacht, wo wir Tags zuvor den Nachttauchgang absolviert hatten. Viel mehr ist den Abend dann auch nicht passiert, reicht auch!
Ein Berg ohne Aussicht und Delphine (07.12)
Remy und ich haben uns entscheiden an diesem Tag eine kleine Fahrradtour zu machen, während Chloe die 360 Tour macht. Die war uns mit 150$ nach dem ganzen Tauchen aber etwas zu teuer. Wir haben und also zusammen mit Chris, einem Niederländer den wir schon auf Santa Cruz kennengelernt haben, Fahrräder gemietet und sind mit dem Taxi zum El Juncu. Das ist ein See in einem erloschenem Vulkan.
Leider waren die Berge komplett in den Wolken und alles war matschig. Chris und ich sind einmal drumherum gewandert, danach waren die Schuhe auf jeden Fall nass. Danach haben wir uns dann mit den Rädern schnell auf den Rückweg gemacht. Einen kurzen Anstieg mussten wir überwinden und dann ging es nur noch Bergab. Die Abfahrt war rasant und das spaßigste bislang an diesem Tag.
Zurück in der Stadt haben wir erstmal die Räder zurückgegeben, danach gab es ein Menu del día und danach bin ich mit Chris an den Strand. Dort wurde ein bisschen geschnorchelt und wir haben eine riesige Gruppe Delphine gesehen. Das müssen bestimmt mehrere hundert gewesen sein. Was hätte ich gegeben da gerade mit einem Boot draußen zu sein!
Abends haben wir uns dann mal gegönnt und Languste gegessen. Muss auch mal sein so etwas und der Spaß hat ja auch nur 25$ gekostet, das kann man verkraften!

Der letzte Tag auf San Christobal (08.12)
Da Chloe´s Flieger schon an diesem Tag ging haben Remy und ich was zu zweit unternommen. Zunächst sind wir zu einem Strand gewandert, an dem man wegen Ebbe leider nicht schwimmen konnte, da alle Steine aus dem Wasser ragten.
Also sind wir zurück zur Darwin Bay und sind dort schwimmen und Schnorcheln gewesen, bis auf eine Gruppe Baby Baracudas war aber nichts zu spannendes dabei.
Anschließend gabs Mittag und dann mussten wir auch schon unsere Rucksäcke aus der Bude holen und zum Fährterminal, denn wir beide hatten das nicht so ganz so gut geplant und unsere Flüge gehen von Baltra. Also mussten wir nochmal eine Fähre nach Santa Cruz nehmen und dort eine Nacht verbringen.

So schlimm war das aber nicht, denn das Wetter war das erste Mal so richtig gut und so konnten wir in Puerto Ayrona nochmal die Sachen shoppen, die wir uns bislang noch verkniffen hatten. Für mich war das ein Jutebeutel mit einem tollen design, kann man ja immer gebrauchen… ;D
Der letzte Morgen und die Reise nach Quito
Unsere Flüge gingen beide um kurz nach 11. Also sind wir mal ganz entspannt gegen 8 frühstücken gegangen und dann mit dem Bus nach Baltra rüber. Ich war dann etwas spät dran, das Boarding startete um 10:15 und ich war um 10:15 am Luggage Checkin, aber der Flughafen ist winzig also war das kein Problem.
Ich wurde dann am Gate ausgerufen, ich solle zu einer Gepäcküberprüfung. Die Jonglierbälle können es ja nicht sein, die sie sonst immer für Früchte gehalten haben, die habe ich ja im Handgepäck. Ich wurde dann in einen Nebenraum geführt und gefragt, ob ich Korallen mitgenommen hätte, natürlich nicht war meine Antwort. Danach fiel es mir dann ein, das kann ich jetzt hier aber nicht näher erläutern, sagen wir so es hat sich am Ende alles in Wohlgefallen aufgelöst.
Beim Anflug auf Quito konnte man dann schon mal einen Blick auf den Cotopaxi werden, echt ein schöner Anblick! Ich habe am Flughafen dann auf Remy gewartet, der etwa zwei Stunden nach mir ankam, und wir haben uns das Taxi in die Stadt geteilt.
Erstmal ein Bier auf der Dachterrasse des Hostels und mit was für einer Aussicht! Abends gab es dann leckeres Essen beim Family Dinner, da kann man mit anderen Gästen des Hostels zusammen Essen, wirklich eine tolle Sache. Danach gab es noch ein paar Bier und dann ging es ins Bett. Morgen geht es dann nach Cotopaxi, da ich dort kein Netz haben werde, werdet ihr auf die nächsten Updates etwas warten müssen!
























































































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