Melvin und ich hatten uns zwei Tauchgänge an den Islas Blancas gebucht. In dem Werbematerial sah es sehr schön aus, gute Sicht, viele Seelöwen beim Tauchen. Die Tour ging früh Morgens um 6:50 los, also hatten wir uns ein kleines Frühstück bestehend aus ein paar Bananen und Instant Kaffee besorgt, da das Hostel das Frühstück so früh noch nicht angeboten hat. Danach dann erstmal eine halbe Stunde Boot fahren. Die Aufregung und Vorfreude stieg an, auch wenn das Wetter nicht so gut war, es war wolkenverhangen. Immerhin haben wir auf dem Weg zum Tauchplatz dann noch Delphine gesehen, das kann ja also nur gut werden!
Komisches Klo!
Immerhin einen Pinguin gesehen!
Am Spot angekommen, mussten wir unsere Ausrüstung selber fertig machen. Für Melvin und mich ja kein Problem, aber für so touristische Gebiete relativ ungewöhnlich. Nun gut, fertig gemacht und ab eine Rolle rückwärts ins Wasser, dann abtauchen und da dachte ich mir schon, „oha, das kann ja was werden“. Die Sicht war sehr schlecht, sodass ich Angst hatte, dass wir uns schon beim Abtauchen verlieren würden. Das ist zum Glück nicht passiert, aber man musste schon super auf Zack bleiben, dass man nicht verloren geht. Unerfahrene Taucher hätten hier aber besser nicht dabei sein sollen.
Nun gut, wir haben es ja überlebt, der restliche Tag wurde dann eigentlich nur gechillt. Nach dem Tauchen ist man immer ziemlich fertig. Ein paar Deko-Biere am Stand und danach was Kochen. So kann man auch mal einen Nachmittag verbringen! Wir waren auch früh im Bett, die gut 10h Schlafen haben wir beide mal gebraucht!
Buggy Tour und Silvester (31.12)
Zu Silvester hatten wir uns eins Hostel in Huacachina gebucht. Remy und Dado kamen auch dahin. Für den Abend hatte ich eine Buggytour mit Sansboarding zum Sonnenuntergang gebucht. Gegen halb 5 ging es los, die Buggys sahen alle ziemlich selber gebaut aus, aber gut wird schon halten. Viele gibt es dazu auch, es standen locker 100 Stück unten an den Dünen. Da werden schon einige Touris durchgeschleust! Der Kollege Frank hat dann auf jeden Fall richtig losgelegt, Full Send! War wirklich spaßig die Fahrt, auch wenn Melvin dabei seine Cap verloren hat, Schwund ist immer!
Es wurde dann gestoppt und die Sandboards ausgepackt. Auf denen rutscht man aber leider nur auf dem Bauch herunter, aber da ich kein Snowboard fahren kann, ist das wohl auch besser so. Man kann sich auch Skier leihen, aber die 20€ extra waren es mir nicht wert, der nächste Skiurlaub kommt so sicher wie das Amen in der Kirche!
Danach sind wir dann noch ein Stück weiter durch die Wüste gebrettert und haben an einem schönen Punkt angehalten, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Der war wirklich schön, aber leider hat der Guide uns direkt wieder in den Buggy gescheucht, sobald die Sonne weg war und das schönste kommt ja erst danach. Na gut, so hatten wir das Spektakel halt während der Rückfahrt. Danach musste man sich dann erstmal die 3kg Sand aus den Schuhen rausbekommen!
Nun erstmal Duschen und danach was schnabulieren! Danach sind wir dann zur Party im Viajero Hostel gegangen, da die umsonst war und die in unserem Hostel nicht. Melvin und ich hatte in weiser Voraussicht eine Flasche Pisco samt Mische für Pisco Sauer gekauft. Also erstmal einen rein eumeln und danach ging es wirklich los. Die hatten da live Band und alles, war schon cool! So super lange haben wir es dann aber nicht gepackt, um halb 3 hat es uns gereicht und wir sind ins Bett. Da war es zwar wegen der Party super laut, aber wenn man einen sitzen hat, interessiert einen das ja nicht!
Glad I met you guys!
What a travel mate and Friend!
Einfach nur geil, das Melvin jetzt auch mit dabei ist!
Der erste Kater des Jahres! (01.01)
Nachdem wir erstmal bis 12 Uhr gepennt hatten, haben wir uns mit Remy und Dado zum Geburtstagsbrunch getroffen, denn Remy hat am 01.01.01 Geburtstag. Danach ist dann aber nicht mehr viel passiert, ein bisschen am Pool gechillt, was gegessen, diesen Beitrag fertig geschrieben und dann war der Tag auch schon vorbei. Morgen geht es dann nach Ica, vielleicht leihen wir uns Scooter und fahren zum Strand. Ich sag erstmal frohes neues Jahr und bis zum nächsten Mal!
Heute sind wir etwas später aufgestanden, da es Morgens geregnet hat und es somit keinen Grund gab, um früh aus dem Bett zu fallen. Ich bin etwas früher aufgestanden als die anderen und habe mich nach längerer Zeit mal wieder an den Morgensport gemacht, da muss ich echt mal ein bisschen dran bleiben…
Nach dem Frühstück sind wir dann los, um eine Tour für den Tag zu buchen. Am Ende sind es zwei Touren und die Fährtickets geworden. Nach Galápagos muss ich echt den Spargang einlegen, das hat jetzt schon ein ziemlich großes Loch ins Budget gerissen.
Die Tour beginnt erst um 14:30 also sind wir erstmal einkaufen gegangen, haben schon mal des Chili für Abends zubereitet und danach ein bisschen in der Bude gechillt. Das ist schon ein Vorteil, wenn man mit mehreren unterwegs ist und sich ein Airbnb leisten kann.
Um 14 Uhr ging es dann los, abgeholt wurden wir an der Agentur in einem Minibus, der natürlich erstmal direkt zurück zu unserem Apartment fuhr, da dort deren Lager ist. Wären die Wege hier nicht alle so kurz, wäre ich angepisst gewesen… 😀
Danach ging es dann zum Boot, auf dem Weg zum Anleger konnte man einen Seelöwen beobachten, der von seiner Mutter gefüttert wurde, wie wir später lernten machen die das bis zu einem Alter von 3 Jahren. Hatte mich schon gewundert, warum so ein großes Junges noch gefüttert wird.
Nach einigen Erklärungen vom Guide ging es dann auf eine Insel, auf der einen kleine Rundtour gemacht wurde. Diese Inseln sind die, die direkt vor dem Hafen von Puerto Villamil liegen. Bei der Tour gab es viele Marine Iguanas, absurd viele Weißspitzenriffhaie in einem Kanal, Seelöwen und Schildkröten zu bewundern.
Nazca Boobie (Boobie=Töpel)
Bluefooted Boobie
So viele auf einem Fleck habe ich auch noch nicht gesehen!
Alle in diesem Kanal drin
Der Guide sagte, dass der immer posiert wenn touristen mit Kameras kommen.
Das Alphamännchen des Strandes. Erkennbar an der Beule auf dem Kopf
Der Einzige Pinguin hier, der Guide nannte ihn Flavio, lol!
Fregattvogel
Man bekam sogar mal einen halbwegs schönen Sonnenuntergang.
Danach war dann Schnorcheln angesagt. Das war ganz nett, aber wenn man hier schon vier Tage getaucht ist, dann bringt einen der Anblick eines Rochens oder einer Meeresschildkröte so schnell nicht mehr aus der Fassung.
Cerro grande und El Estero (02.12)
Zunächst haben wir den Tag entspannt angehen lassen, da wir die Tour gestern und die Tour Morgen mit der gleichen Agentur gebucht haben durften wir heute für Umme ein Fahrrad ausleihen. Wir haben uns dann mit dem Taxi, die hier alle Pickups sind, fast bis ganz hochfahren lassen zum Cerro Grande.
Es war noch ein kurzer Weg mit dem Rad und dann ging es zu Fuß weiter. Schon auf dem Rad habe ich gemerkt, dass Sandalen vielleicht nicht ganz die richtige Entscheidung war, denn alles hier ist nass. Die Inseln sind ziemlich unterteilt, die niedrigen Regionen sind sehr trocken und die höhergelegenen sind feucht.
Na gut nützt ja nichts also hoch da! Nach ca. 45 Minuten erreichten wir den ersten Aussichtspunkt und ich war positiv überraschten, denn man konnte tatsächlich etwas sehen! Da wir davor durch die Wolken durchgefahren sind, hatte ich nicht mehr als eine graue Wand erwartet.
Danach ging es dann noch in einer Runde um der Peak herum und dann wieder runter. Die Abfahrt mit dem Rad zurück in die Stadt hat dann richtig Spaß gemacht! Gut dass wir das nicht alles hoch geradelt sind, hab ich mir dabei die ganze Zeit gedacht.
Zurück in der Bude war erstmal Beine und Sandalen Waschen angesagt, wie ihr gesehen habt, war das nötig. Danach gabs Mittag beim bekannten Grill gegenüber und danach Mittagsruhe.
Später am Nachmittag sind wir dann nochmal losgezogen, um uns El Estrado ein weiteres Mal, bzw. für Remy zum ersten Mal anzuschauen. Danach sind wir noch zu Concha del Perla, aber das war nicht allzu spannend. Hier hätte man Schnorcheln können, es gleicht aber eher einem Pool und die Leute paddeln da so laut drin rum, dass sich eh alles verkriecht.
Danach ging es zu Yummi Yummi der angeblich besten Empanada hier in der Stadt. Seit drei Tagen versuchten wir schon da was zu bekommen, immer hatte der zu, aber heute nicht! Tja, was soll ich sagen, waren nice, aber vom Hocken gehauen haben die mich jetzt auch nicht.
Am Abend gabs dann noch den Rest vom Chili und eine fette Chillung, am nächsten Tag mussten wir nämlich früh raus für eine Tour zum Sierra Negra Vulkan.
Sierra Negra, minas de azufre und Sucre Cave (03.12)
Abgeholt werden sollten wir gegen 7:15, also bin ich mal entspannt um 6:20 aufgestanden, sogar ohne Wecker, und habe mir Frühstück gemacht. Die anderen pennen immer etwas länger, deswegen habe ich für sie vorbereitet, was ich konnte. Ich bin lieber etwas früher wach und habe dann weniger Stress, man wird ja doch älter….. 😀
Dann ging es mit dem Taxi los zum Vulkan. Der ist ja bislang immer in den Wolken verborgen geblieben, aber ich hatte schon mehrfach gehört, dass es oben sonnig sein soll, na lassen wir uns mal überraschen! Die Fahrt bis zum Beginn der Wanderung hat ca. eine Stunde gedauert und tatsächlich wurden wir oben von der Sonne geküsst!
Nach kurzem Staunen über den Ausblick ging es los in die Caldera hinunter. Dort ist es wie in einem Ofen, die Sonne brennt unerbittlich und es geht kaum ein Lüftchen. Das frühe aufbrechen ist also nicht zum Spaß, denn Nachmittags wird man hier bestimmt gegrillt!
Nach und nach stieg einem immer öfter und immer stärker der Geruch von faulen Eiern in die Nase, wir kommen näher! Die Landschaft ist beeindruckend, ein bisschen wie eine Mischung aus Mond und Mars.
An den Minas de Azufre angekommen, merkt man die vulkanischen Gase in der Kehle. Der Guide sagt wir dürfen nicht länger als 10 Minuten hier bleiben, danach wird es gefährlich. Also ein paar Videos und Fotos machen und es geht wieder etwas weiter runter.
Dort waren die Spalten aus denen die Gase strömen vor etwa einem Jahr noch aktiv. Nun kommt noch heiße Luft raus, so heiß das man die Hand nach weniger als einer Sekunde wegziehen muss, aber sie stoßen keine Gase mehr aus.
Die Vulkane schauen tatsächlich aus den Wolken heraus und im Panorama sieht man auch, das sie diese teilen.
Was für ein Anblick, ein Wolkenfall! 😀
Den Blick immer auf die Gefahr richten!
Guter Travel Buddy! 🙂
Moin! Da hat sich die 360 mal wieder gelohnt! 😀
Danach ging es den Weg wieder zurück und es wurde immer wärmer und wärmer. Ich verstehe jetzt, warum die Dame in der Agentur sagte, man würde keinen Guide finden, der das mit einem am Nachmittag macht.
Danach ging es dann zum Sucre Cave, einem alten Lavatunnel. Nicht super spannend, aber auch mal nett zu sehen. Anschließend sind wir zu einer Farm gebracht worden, auf der wir Früchte probieren durften. Scheint mir alles ein bisschen Lückenfüller gewesen zu sein, aber gut. Zum Schluss gab es dann Mittagessen am Strand, war ok… 😀
Danach haben wir erstmal ein bisschen gechillt, schon mal unsere Sachen gepackt und später den Sonnenuntergang am Strand angeschaut. Der war nach 4 Abenden nun endlich mal gut!
Es gibt hier keine Contrainerhäfen. Die Schiffe ankern vor der Küste, laden mitteln eines Krans einen 20 Fuß Container auf ein Floß und die tuckern damit dann an Land. Was ein Aufwand, kein Wunder das Bier 4$ kostet!
Der letzte abend auf Isabela beschert uns dann doch noch einen schönen Sonnenuntergang!
Fähre und Fähre (04.12)
Die Fähre von Isabela nach Santa Cruz fährt schon um 6 Uhr und um 5 Uhr holte uns das Taxi ab, heißt wir mussten früh raus. Dann hieß es erstmal zwei Stunden Fährfahrt.
In Santa Cruz angekommen haben wir unsere großen Rucksäcke bei der Tauchbasis, bei der wir vorher waren, unterbracht und sind erstmal frühstücken gegangen. Danach wurde gechillt, Mittag gegessen und dann hieß es auch schon wieder auf zum Hafen, die nächste Fähre wartet.
Mit der ging es diesmal nach San Christobal, die zweit Bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Hier ist abends dann nicht mehr viel passiert, außer das wir kurz am Wasser waren zum Seelöwen gucken und was gegessen haben.
Playa Mann und Night dive (05.12)
Wir hatten einen Nachttauchgang gebucht und da wir alle etwas Platt waren haben wir den Tag mal ganz langsam gemacht. Entspannt aufstehen, dann mal an den Strand, später dann Mittag und danach mal bei der Divebase vorbei zum Gear Fit. Achja eingekauft und gekocht haben wir auch noch, damit wir nach dem Tauchgang was zu essen haben.
Die Seedrohnen wer zur Bekämpfung des Drogenhandels eingesetzt. Scheinbar von den USA zur Verfügung gestellt
Keine Ruhe hat man am Strand!
Der Tauchgang war dann nicht ganz so spektakulär wie ich gehofft hatte und von den Guides etwas unorganisiert unter Wasser. Auch hatte ich viel zu wenig Blei und da wir Flach unterwegs waren hatte ich echt zu kämpfen unten zu bleiben, aber da zahlt sich gute Ausbildung und Ruhe aus. Wer Unterwasser in Panik gerät, hat verloren, also cool bleiben!
Tauchen am Kicker Rock und Mini Wanderung (06.12)
Wir hatten für den Tag nach dem Night Dive zwei Tauchgänge am Kicker Rock gebucht. Dieser soll eine der besten Dive Spots in ganz Galápagos sein. Lassen wir uns mal überraschen!
Zunächst mal aufstehen, Frühstücken und dann ab zum Anleger und aufs Boot. Diesmal ist es kein reines Taucherboot, sondern wir sind nur vier Taucher und der Rest schnorchelt nur. Daher sind wir auch nicht direkt zu dem Dive Spot gefahren, sondern erstmal auf einem Strand an Land gegangen. Die anderen konnten Schnorcheln und wir konnten die Gegend erforschen.
Kicker Rock unser heutiger Divespot. Es soll einer der besten sein, leider war die Sicht nicht besonders gut…
Es gab aber noch einen Ausflug zum Strand, da wir uns das Boot diesmal mit Schnorchlern teilten
Der sieht wirklich aus jedem Winkel anders aus!
Hier sind die Flöße etwas ausgefeiltert, es passen zwei LKW drauf auf welche die Container direkt geladen werden
Die stehen hier echt überall, die nehmen das erst
Der Darwin und Kicker Rock im hintergrund
Feuer Frei!
Dort haben wir dann auch eine weight check gemacht und das war auch gut so, denn mit meinen angepeilten 11Kg wäre ich deutlich zu leicht gewesen, aber weil die keine 1Kg Gewichte mehr hatten musste ich mit 14 Tauchen. War auch in Ordnung, die Ausrichtung war nicht ganz so gut und ich musste das Jacket etwas stärker aufpusten, aber besser so als beim Sicherheitsstop mit leerem Alu Tank zu leicht zu sein.
Die Tauchgänge waren wirklich schön, aber leider war die Sicht nicht besonders gut. Das hatte aber auch was Mystisches, da die Haie aus dem Nichts auftauchten und direkt danach wieder verschwanden. Ihr müsst euch leider noch ein bisschen Gedulden, bislang bin ich noch nicht dazu gekommen die Videos zu schneiden.
Nach den Tauchgängen sind wir dann erstmal nach Hause und haben uns danach nochmal auf eine kleine Wanderung zur Darwin Bay gemacht, wo wir Tags zuvor den Nachttauchgang absolviert hatten. Viel mehr ist den Abend dann auch nicht passiert, reicht auch!
Ich mag Karten, deswegen müsst ihr euch die angucken! 😀
Topografische Karten sind sogar noch Cooler!
Hier sind die Flöße etwas ausgefeiltert, es passen zwei LKW drauf auf welche die Container direkt geladen werden
Die stehen hier echt überall, die nehmen das erst
Der Darwin und Kicker Rock im hintergrund
Feuer Frei!
Ein Berg ohne Aussicht und Delphine (07.12)
Remy und ich haben uns entscheiden an diesem Tag eine kleine Fahrradtour zu machen, während Chloe die 360 Tour macht. Die war uns mit 150$ nach dem ganzen Tauchen aber etwas zu teuer. Wir haben und also zusammen mit Chris, einem Niederländer den wir schon auf Santa Cruz kennengelernt haben, Fahrräder gemietet und sind mit dem Taxi zum El Juncu. Das ist ein See in einem erloschenem Vulkan.
Leider waren die Berge komplett in den Wolken und alles war matschig. Chris und ich sind einmal drumherum gewandert, danach waren die Schuhe auf jeden Fall nass. Danach haben wir uns dann mit den Rädern schnell auf den Rückweg gemacht. Einen kurzen Anstieg mussten wir überwinden und dann ging es nur noch Bergab. Die Abfahrt war rasant und das spaßigste bislang an diesem Tag.
Leider gab es keine Aussicht über die gesamte Insel, die man bei gutem Wetter haben soll! :/
Zurück in der Stadt haben wir erstmal die Räder zurückgegeben, danach gab es ein Menu del día und danach bin ich mit Chris an den Strand. Dort wurde ein bisschen geschnorchelt und wir haben eine riesige Gruppe Delphine gesehen. Das müssen bestimmt mehrere hundert gewesen sein. Was hätte ich gegeben da gerade mit einem Boot draußen zu sein!
Die Verrenkungen sind schon immer lustig
Abends haben wir uns dann mal gegönnt und Languste gegessen. Muss auch mal sein so etwas und der Spaß hat ja auch nur 25$ gekostet, das kann man verkraften!
Lecker wars!
Der letzte Tag auf San Christobal (08.12)
Da Chloe´s Flieger schon an diesem Tag ging haben Remy und ich was zu zweit unternommen. Zunächst sind wir zu einem Strand gewandert, an dem man wegen Ebbe leider nicht schwimmen konnte, da alle Steine aus dem Wasser ragten.
Also sind wir zurück zur Darwin Bay und sind dort schwimmen und Schnorcheln gewesen, bis auf eine Gruppe Baby Baracudas war aber nichts zu spannendes dabei.
Anschließend gabs Mittag und dann mussten wir auch schon unsere Rucksäcke aus der Bude holen und zum Fährterminal, denn wir beide hatten das nicht so ganz so gut geplant und unsere Flüge gehen von Baltra. Also mussten wir nochmal eine Fähre nach Santa Cruz nehmen und dort eine Nacht verbringen.
So eine Sicht gab es Puerto Ayrona noch nie für uns!
So schlimm war das aber nicht, denn das Wetter war das erste Mal so richtig gut und so konnten wir in Puerto Ayrona nochmal die Sachen shoppen, die wir uns bislang noch verkniffen hatten. Für mich war das ein Jutebeutel mit einem tollen design, kann man ja immer gebrauchen… ;D
Der letzte Morgen und die Reise nach Quito
Unsere Flüge gingen beide um kurz nach 11. Also sind wir mal ganz entspannt gegen 8 frühstücken gegangen und dann mit dem Bus nach Baltra rüber. Ich war dann etwas spät dran, das Boarding startete um 10:15 und ich war um 10:15 am Luggage Checkin, aber der Flughafen ist winzig also war das kein Problem.
Ich wurde dann am Gate ausgerufen, ich solle zu einer Gepäcküberprüfung. Die Jonglierbälle können es ja nicht sein, die sie sonst immer für Früchte gehalten haben, die habe ich ja im Handgepäck. Ich wurde dann in einen Nebenraum geführt und gefragt, ob ich Korallen mitgenommen hätte, natürlich nicht war meine Antwort. Danach fiel es mir dann ein, das kann ich jetzt hier aber nicht näher erläutern, sagen wir so es hat sich am Ende alles in Wohlgefallen aufgelöst.
Chef ich hab Malleut!
Ein lezter Blick auf Gordon Rocks!
Hello Cotopaxi!
Beim Anflug auf Quito konnte man dann schon mal einen Blick auf den Cotopaxi werden, echt ein schöner Anblick! Ich habe am Flughafen dann auf Remy gewartet, der etwa zwei Stunden nach mir ankam, und wir haben uns das Taxi in die Stadt geteilt.
Erstmal ein Bier auf der Dachterrasse des Hostels und mit was für einer Aussicht! Abends gab es dann leckeres Essen beim Family Dinner, da kann man mit anderen Gästen des Hostels zusammen Essen, wirklich eine tolle Sache. Danach gab es noch ein paar Bier und dann ging es ins Bett. Morgen geht es dann nach Cotopaxi, da ich dort kein Netz haben werde, werdet ihr auf die nächsten Updates etwas warten müssen!
Zunächst ging es mit dem Nachtbus wieder von San Gil nach Bogotá. Der war natürlich erstmal zwei Stunden zu spät, super! Schlafen war wieder nicht, eher ausruhen und morgens musste ich dann direkt zum Krankenhaus zu einem Kontrolltermin für den Daumen.
Dort kam ich gut eine Stunde zu spät an, wegen der Verspätung des Busses. Den Termin konnte ich trotzdem wahrnehmen. Kurzgefasst, alles gut so weit und ich soll in zwei bis drei Wochen nochmal ein Röntgenbild machen lassen. Der Arzt konnte mir einen Kollegen in Quito nennen, den er kennt, da muss ich noch einen Termin machen, fällt mir gerade ein….
Ich habe dann noch versucht eine Stack-Schiene in meiner Größe zu finden und habe, nachdem ich bei 15 Läden gefragt habe, aufgegeben und bin zum Hostel gefahren. Die wollten mich aber nicht sofort ins Zimmer lassen, also bin ich erstmal nochmal los und habe weiter gesucht, leider wieder ohne Erfolg.
Ich habe dann Bradon, dem Eigentümer des Motorradverleihs, geschrieben und seine Frau war so nett für mich rum zu telefonieren, um eine Schiene zu finden. Das hat sie dann auch tatsächlich und ein Mitarbeiter von ihnen hat sie auf dem Weg abgeholt.
Abends bin ich dann mit Brandon und ein paar anderen ein oder auch mehr Bier trinken gegangen. Wirklich nette Leute muss man sagen. Sie hätte mir in dieser Situation nicht helfen müssen und haben es trotzdem getan, es gibt doch gute Menschen auf dieser Welt!
Zum nächsten Tag gibt es nicht viel zu erzählen, außer dass ich einen langen Spaziergang unternommen habe und ein wirklich gutes Abendessen in einem Restaurant hatte und sehr früh ins Bett gegangen bin. Am nächsten Morgen musste ich nämlich vor 4 Uhr aufstehen, um rechtzeitig zum Flughafen zu kommen.
Die bauen hier gerade tatächlich gerade eine Metro
Die Reise nach Galápagos (Ecuador)
In Bogotá hat alles erstmal gut geklappt. Ich war auch nur leicht müde, da ich aufgrund meines frühen zu Bett Gehens doch etwas mehr als 6 Stunden geschlafen hatte.
Mein Flug hatte eine Verbindung über Guayaquil und wir hatten eine Stunde Verspätung, weil es kurz vorm Start einen Notfall an Bord gab. Ich musste mich also beeilen, um meinen Anschlussflug zu bekommen. Als ich am Gepäckband vorbeikam, dachte ich mir noch, „muss ich das wohl rausholen? Nä sind beides Avianca Flüge, in Bogotá haben sie nichts gesagt und auf dem Gepäckband steht auch GPS (Kürzel für den Baltra Flughafen auf Galápagos)“. Diese Fehleinschätzung würde sich kurz später rächen.
Am Gate angekommen hatte ich dann doch noch etwas Zeit und was für mich ungewöhnlich ist, ich stand als erster beim Bording, weil in Gruppen aufgerufen wurde. Das hat mir im Rückblick den Arsch gerettet.
Auf der Bridge wollten sie uns noch nicht reinlassen und nach einigen Minuten sagte die Mitarbeiterin zu mir ich sollte zum Schalter am Gate zurück, denn irgendetwas mit meinem Gepäck würde nicht stimmen. Dort sagte man mir dann, dass ich mein Gepäck hätte holen und neu einchecken müssen. Ich hätte 20 Minuten Zeit, um das zu tun!
Ich bin also losgesprintet zurück durch den gesamten, zum Glück kleinen, Flughafen. Erstmal eine Mitarbeiterin fragen, wie ich da überhaupt wieder reinkomme. Sie hat mich in die Gepäckabfertigung gelassen, danach musste das Ding durch einen Scanner und ich durfte die Treppen hoch sprinten mit dem gesamten Gepäck, weil die Rolltreppen voll waren.
Problem! Die Checkinschalter sind zu! Der Mitarbeiter verwies mich zu einem Avivanca Stand. Die nette Frau hat dann kurz telefoniert und mir mit den zügigen Aktionen danach den Arsch gerettet. Ich musste erneut durch die Sicherheit und bin dann mit offenen Schuhen, weil ich die natürlich wieder ausziehen durfte, zum Gate gesprintet.
Geschafft! Gerade so rechtzeitig bin ich im Flieger angekommen, sie haben mein Aufgabegepäck noch schnell im Flugzeug verstaut und als Entschädigung hab ich ein Glas Wasser bekommen! Top!
So etwas habe ich echt noch nie erlebt! Ein Ticket, eine Buchung, da muss man doch sein Gepäck nicht erneut einchecken! Da werde ich mich bei Avianca nochmal Beschweren!
Früh Morgens geht es los am Flughafen El Dorado
Anflug auf Guayaquil
Anflug auf Baltra, hier seht ihr einen der späteren Dive Spots und zwar Daphne
Bienveniedos!
Erster Iguana
Hoch in die Wolken!
Nun ja, der Rest der Reise ist dann entspannt verlaufen und Nachmittags bin ich in dem Airbnb angekommen, in dem Remy schon auf mich gewartet hat, endlich ist es so weit! Galápagos Baby!!!
Etwas später kam dann Chloe an, eine Britin die Remy im Flieger kennengelernt hat. Sie teilt das Airbnb mit uns und geht auch mit uns Tauchen. Wir sind dann erstmal zum Anleger, wo man tatsächlich zahlreiche Babyhaie und verschiedene Rochen im Wasser beobachten kann. Schon wirklich verrückt!
Abends dann noch schnell die Ausrüstung anprobieren, was essen und dann ins Bett denn Morgen:
Let the Diving begin (24.11)
Aufstehen um 6 Uhr, denn um 5 vor 7 müssen wir an der Base sein. Vorher aber erstmal ein paar Eier braten, denn jeder weiß: Ohne Mampf, kein Kampf!
Erstmal werden wir über die gesamte Insel gefahren, denn das Boot und die Spots sind auf der anderen Seite. Dabei steigt die Vorfreude immer weiter! Dort ankommen erstmal einen Kaffee ziehen, für günstige 2$, man ist schon verwöhnt von den Preisen in Kolumbien! Und ja, die nutzen hier tatsächlich den US-Dollar. Deren Währung ist den Bach heruntergegangen und dann haben die den einfach eingeführt. Ist für mich sogar das erste Mal, dass ich mit physischen USD bezahle!
Kurze Zeit später ging es dann ab aufs Boot, Briefing, langsam fertig machen und ca. 40-50 Minuten später ins Wasser. Heute wurde an Gordon Rocks getaucht, ein alter Vulkan, der nach und nach im Meer versunken ist. Die Tauchgänge waren unglaublich gut. Um euch einen kleinen Vorgeschmack zu geben, hier mal ein Video. Das ganze werde ich dann wieder zu einem YouTube-Video zusammen schneiden, aber keine Ahnung wann ich dazu komme.
Zusätzlich haben die Guides teilweise wirklich tolle Fotos gemacht, davon möchte ich auch ein paar mit euch teilen.
Die nächsten Tage
Am Dienstag sind wir bei Seymour Mosquera getaucht, tags drauf wieder Gordons Rocks und am Donnerstag ging es nach Daphne. Alles wirklich schöne Tauchgänge, aber den ersten Tag hat leider nichts mehr geschlagen.
Ich habe dann einen Tag gecancelt, da ich drei Tage lang Probleme beim Druckausgleich hatte und dies am Ende auch etwas wehgetan hat. Lieber einmal weniger tauchen als einen dauerhaften Schaden davon zu tragen.
Viel mehr ist die Tage auch nicht passiert, morgens gefrühstückt, dann aufs Boot, Nachmittags chillen und Abends kochen. Einen Nachmittag habe ich die Darwin Research Station besucht, das war ganz interessant.
Es wurde viel Wissen über die hier ansässigen Riesenschildkröten vermittelt und wie sie deren Populationen wieder aufgebaut haben, nachdem sich Jahrhunderte lang Seefahrer, die hier vorbeikamen, an ihnen bedient hatten.
So sehe verkater aus, fühle ich Bro!
Moin!
Die einbalsamierten überreste von Lonesome Goerge kann man auch bestaunen
Man lernt auch etwas über die nicht ganz so doll gepanzerte Fauna.
Am Donnerstag (27.11) haben wir uns dann nach den ganzen Tauchgängen mal was gegönnt uns sind fancy essen gegangen. Freitag ist dann nicht wirklich viel passiert, außer das wir bei Darwin+Wolf zum Black Friday shoppen waren. Das ist eine Designermarke hier von den Inseln die mit den Verkäufen Programme zum Schutz von Haien unterstützt. Da kauft man doch gerne mal zwei T-Shirts
Die nächste Insel – Isla Isabela
Am Samstag (29.11) sind wir zunächst zur Tortuga Bay und haben dort den Vormittag verbracht. Ein wirklich schöner Strand und auch eine schöne Wanderung dorthin.
Danach ging es dann nochmal ins Airbnb, Duschen und dann ab zur „Fähre“. Warum das in Anführungszeichen ist? Das sind eher zur Fähre umgebaute Yachten, habe ich so auch noch nicht gesehen. Die Überfahrt dauerte gut zwei Stunden und war auch recht rumpelig, aber seekrank bin ich nicht geworden.
Am nächsten Airbnb angekommen heißt es dann erstmal schnell etwas zu essen fassen. Gut das vor der Tür direkt die Fressmeile ist. Klingt vielleicht sogar etwas zu groß, eher ein Fressmeilchen, denn Puerto Villamil hat nur gut 3000 Einwohner. Es ist schon sehr beschaulich hier. Danach bin ich mit Remy noch ein Bier trinken gegangen und das wars dann auch gewesen für den Tag.
Flamingos gucken und Fahrradtour (30.11)
Erstmal ausschlafen bis 8 Uhr, danach wurde was zum Frühstücken eingekauft und danach kann man in den Tag starten! Am Vormittag stand eine kostenlose (das muss man hier immer dazu sagen, denn oft ist ein Guide für die Wanderungen vorgeschrieben) Wanderung auf dem Programm, bei der man Flamingos beobachten können soll.
Wir sind also losgetapert zum ersten Teich, wo die sich tummeln. Dort angekommen waren alle etwas enttäuscht, denn wirklich viele waren nicht zu sehen und wirklich nah war man auch nicht dran. Auf OSMAND+ sehe ich aber es gibt noch einen weiteren Weg, also hin da.
Am Ende gab es doch nochmal ein close up!
Es stellte sich dann leider heraus, dass der ein bisschen heruntergekommen war und teilweise von Iguanas blockiert wurde. So weit wie es ging haben wir in jedoch dennoch beschritten.
Du kannst nicht vorbei!
Ja gut, da geht es dann wirlich nicht weiter
Man kann richtig sehen wie die Lava erstarrt ist
Man musste dann etwas weiter die Straße hoch und dann konnte man dem Weg weiter folgen. Wirklich spektakulär war das aber auch nicht. Etwas weiter oben gab es dann nochmal einen Tümpel mit ca. 5 Flamingos, alles nix Weltbewegendes, da habe ich in Spanien schon mehr gesehen.
Also erstmal zurück zum Airbnb und ein Menu del Día einverleiben. So gestärkt geht es dann los ein Fahrrad ausleihen und Chloe und ich (Remy blieb zuhause) machten uns auf den Weg zur Wall of Tears. Das ist ein Überbleibsel von einem alten Sträflingslager und auf dem Weg soll es viele schöne Orte und Aussichtspunkte geben.
Zunächst wird man auf der Tour mit einem Wunderbaren langen Strand begrüßt, danach geht es an einem schönen Pozo vorbei und schon muss man sich beim Fahren in Acht nehmen, denn die Iguanas liegen über die ganze Straße verteilt, um sich aufzuwärmen.
Neben schönen Stränden kann man auch noch halb eingestürzte Lavatunneln bewundern und sich die Riesenschildkröten direkt auf dem Weg genauer anschauen. Die Wall of Tears an sich ist dann relativ unspektakulär, spannender sind da die beiden Aussichtspunkte.
Auf dem Rückweg sind wir dann bei El Estrado vorbei und das hat dem ganzen dann die Krone aufgesetzt. Wir hatten Glück, denn es war Ebbe und so könnten wir durch die Mangroven durch bis auf die Lavafelsen vor. Dort konnte man das Leben in den Gezeitenpools beobachten und vor allem den Blaufußtölpeln, Pelikanen und Seelöwen beim Jagen zuschauen.
Da der Beitrag jetzt schon wieder ziemlich lang ist, werde ich den zweiten Teil von Galápagos separat verarbeiten. Sneak peak, es wird ein Vulkan bewandert (drückt die Daumen für gutes Wetter!), es gibt eine Sschnorcheltour, es wird wieder getaucht und vieles mehr. Bis dahin, ihr lieben!
Die zweite Woche in der Schule ist angebrochen. Diese Woche hatte ich nur 4 Stunden am Tag und somit gegen 13 Uhr frei. Das habe ich genutzt, um die Stadt noch ein wenig zu erkunden und mir ein paar Museen anzuschauen.
Ein Café im Bocagrande, nicht meine Welt.
Zum einen das Goldmuseum von Cartagena, in dem Kunstwerke der indigenen Völker ausgestellt sind, die das Land vor der Kolonialisierung bewohnt haben. Es ist schon beeindruckend, welch filigrane Kunstwerke hier vor 2000 Jahren erschaffen wurden.
Diverse Ausstellungsstücke im Goldmusuem von Cartagena, die von der reichen Geschichte vor der Kolonialzeit zeugen.
Goldohrringe, die oft als Statussymbol getragen wurden. Die ältesten sind 2000 Jahre alt!
Die Beschreibung des Gussverfahrens.
Nahaufnahme eines Golsohrringes. Sehr beeindruckend wie filigran die sind. Zur Einordnung, das Ding ist ca. 5x3cm groß.
Das soll einen Menschen mit Instrumenten in den Händen darstellen, hat die Beschreibung immerhin gesagt. 😀
Zwei Tage später habe ich mir mit Lusia das Naval Museum von Cartagena angeschaut. Es war ganz interessant, aber ein bisschen überladen. Die Tafeln waren mit so viel Text zugeballert, dass man irgendwann keine Lust mehr hatte, alles zu lesen. Ach ja, fast alles auf Spanisch auch. Luisa hat es ganz gut zusammengefasst: „Wie Plakate von Schülern, die noch nicht wissen, dass sie nicht zu viele Informationen auf eine Folie packen sollten.“
Eine sehr bewegte Geschichte, oft wurde Cartagena von feindlichen Nationen angegriffen und belagert. Dies geschah meistens auf dem Seeweg.
Viele spannende Ausstellungsstücke, aber so richtig viel mitgenommen hat man nicht.
Danach gabs eine Limo mit Aussicht!
Könnte ein Werbefoto für das Museum sein! 😀
Man mag auch manchmal glauben, dass man sich an das Klima angepasst hat und dann schlägt einem wieder die schwül heiße luft ins Gesicht. Das schwitzen lässt sich da nicht vermeiden. Eins ist jetzt schon klar, die Tropen sind nicht meine favorisierte Klimazone!
Marktbesuch mit Andres
Diese Aktivität wird von der Schule angeboten, also nehme ich die mal mit. Andres gehören die Sprachschule, die Salsa Schule und der Tauchguide (letzte Woche war ich mit dem raus), er ist auch ein sehr geschäftiger Mann.
7 Uhr morgens ging es los, am Freitag. Freitags kommen immer die frischen Waren, und deswegen geht Andres dann auf den Markt. Es ist wirklich eine andere Welt dort. Ich glaube nicht, dass ich mich da alleine hineingetraut hätte.
Ich habe nicht zu viele Bilder gemacht, da ich mich mit dem Handy in der Hand ein bisschen unwohl gefühlt habe. Die Eindrücke bleiben auf jeden Fall in Erinnerung, vor allem die von der Fleischverarbeitung. Das macht mir an sich nichts aus, aber welche Mengen die dort komplett ohne Kühlung verarbeiten, ist schon heftig. Der Geruch ist auch dementsprechend.
Ein ziemliches durcheinander, aber es scheint ein System zu geben.
Offene Fleischverarbeitung, von Kühlketten halten die hier nicht so viel.
Die Vögel kloppen sich um die Reste.
Was für ein Blick, wenn da nur der Geruch nicht wäre…
Sieht aus wie Kartoffeln…
…fühlt sich aber nicht so an…
…und schmecht auch nicht so!
Textur wie eine gekochte Süßkartoffel, geschmack ähnlicj aber anders.
Alles in allem eine Lohnenswerte erfahrung, auch wenn ich schon längst wieder vergessen habe wie die ganzen Früchte heißen die ich da gegessen habe. Fragt mich also nicht danach…. 😀
Tauchen auf den Rosario Inseln
Lange habe ich überlegt, ob ich das machen soll, da es schon relativ teuer ist. Was soll’s, man lebt nur einmal und ich hab Bock zu tauchen, also ab geht’s!
Gesagt, getan, Hostel gebucht, Tour gebucht und die Vorfreude steigt. Zwei Abende bevor es losgeht, spreche ich mit Elida, weil ihr Sohn eventuell auch dorthin wollte, am gleichen Tag. Eventuell kann man sich ja was teilen. Dabei kommt heraus, ich Töffel habe auch die falsche Insel gebucht. An sich nicht so wild, aber die war 100 km weit weg! Danke Kartenfunktion von Booking und mir selber natürlich auch, dass ich das nicht gegen checke.
Naja, neues Hostel buchen und das andere bitten, kostenlos zu stornieren, obwohl das eigentlich nicht möglich ist. Am Ende hat aber alles geklappt und ich musste auch nur eins bezahlen.
Ich habe das Ganze wieder in ein YouTube-Video zusammengeschnitten, diesmal ging es auch schon etwas schneller als beim ersten Mal. Viel Spaß beim Schauen! 🙂
Hier sind noch ein paar Bilder, die es nicht ins Video geschafft haben:
Auf geht’s!
Abtauchen!
So lässt es sich leben!
Viel zu cute, die Kleinen und die fressen auch noch Insekten! Bester Roommate!
Und wieder zurück, schön wars!
Angekommen!
Als ich zurück war, habe ich nochmal eine Nacht bei der Gastfamilie gepennt und gestern ging es dann mit dem Bus nach Santa Marta.
Dort hat mich Tom abgeholt, den ich auf dem Flug kennengelernt habe, und wir sind in sein Hostel gefahren. Das liegt direkt vorm Eingang vom Tayrona Nationalpark und stellte somit für mich das perfekte Sprungbrett dar. Zusätzlich ist es immer nett mit Tom, und eine LKW-Ladung voll Tipps hat er auch immer parat!
Heute ging es in den Park, aber dazu beim nächsten Mal mehr. Bis dahin! 🙂
Der Spanischkurs ist schon hart und ich komme (gefühlt) nicht so richtig voran, dass könnte daran liegen das ich bislang nie so richtig Vokabel gelernt habe. Das ändert sich jetzt, aber weil ich natürlich turbo faul bin richte ich mir die Karteikarten-App nicht selber ein, sondern nutze einen vorgefertigten Kurs.
Die App nennt sich Anki und der Kurs heißt Spanisch 5000. Darin sind die 5000 häufigsten Worte mit Beispielen enthalten und die 2500 häufigsten Redewendungen. Das sollte erstmal reichen denke ich. Zusätzlich nutze ich nun noch Verb Form Espanol. Damit kann man Verben und deren Zeitformen lernen. Ich verlinke euch das mal beides, vielleicht hat ja jemand von euch auch Lust Spanisch zu lernen.
Jetzt heißt es halt dran bleiben und sich alles, was man lernt aufschreiben, sonst komme ich glaube ich nicht weiter mit dem ganzen. Immerhin meint die Lehrerin ich mache Fortschritte, das ist ja schon mal was.
Routine
Ein bisschen habe ich hier gerade sogar einen Alltag. Ich wach gegen halb 7 auf und mache erstmal ein bisschen Sport. Danach gibt es Frühstück von Elida, der Gastmutter, was auch immer wirklich lecker ist. Um 9 Uhr fängt dann die Schule an, das sind so 1,5km bis dahin. Ich gehe immer etwas früher los damit ich dort in der Luft der Klimaanlage erstmal wieder trocknen kann. Nachmittags wird dann ein bisschen gechillt und irgendwas unternommen und Abends geht zum Salsa Kurs. Danach ist bin ich dann meistens schon platt genug, um ins Bett zu fallen.
Ausflug ins Museum und zu einem Kloster
Am Samstag bin ich mit Lusia, eine Schweizerin die auch hier wohnt und einen Sprachkurs macht, ins Museum Historico de Cartagena gegangen. Dort gab es eine Ausstellung zur Inquisition in Lateinamerika und eine zur Geschichte der Stadt. Natürlich alles auf Spanisch! Es ging zu Anfang besser als gedacht, erstmal das Spanische lesen und dann mit der Foto Funktion von Deepl übersetzen. Die haben da nur keine Klimaanlage, heißt irgendwann lässt die Konzentration nach und man schaut sich nur noch die Deepl Übersetzung an.
Karte der Tribunale in Lateinamerika
Schon krank, was die Spanier bzw. die Katholische Kirche hier so veranstaltet haben. Es waren auch ein paar Folterwerkzeuge ausgestellt, da ist man direkt froh das man in der heutigen Zeit lebt.
Danach ging es dann mit einem Uber auf den einzigen Berg hier, auf dem ein Kloster gebaut ist. Von dort aus soll man einen tollen Blick über die Stadt haben und dem war auch so. Zusätzlich war das Kloster auch noch recht schön – überzeugt euch selbst:
Innenhof des Convent of Santa Cruz de la PopaBlick auf die Altstadt und über MangaRechts Altstadt – Mitte Manga – Links Rest von Cartagena
Tauchen
Am Sonntag habe ich dann einen kleinen Tauchausflug gemacht. Die Sicht war zwar nicht allzu gut, aber alles in allem war es ganz schön. Ich hab mich mal daran versucht das ganze zu einem Filmchen zusammenzuschneiden und habs auf Youtube hochgeladen. Leider gibt es nur Material vom ersten Tauchgang, da mir beim Akkuwechseln das Pad für die Feuchtigkeit in die Dichtung des Gehäuses gerutscht ist und mir das erst im Wasser aufgefallen ist. Naja, wie auch immer. Hier das Video:
Werde noch zum richtigen Davinci Resolve David ich sags euch! 😀 Hat echt Spaß gemacht, vom nächsten Ausflug auf die Rosario Islands am kommenden Wochenende wird es wieder eins geben und vielleicht schneide ich auch mal ein paar andere zusammen.
Ich gebe keine versprechen ab, wann der nächste Post kommt, damit müsst ihr euch wohl abfinden – bis dahin! 🙂