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  • Tag 5/6 – Ankommen ist schwierig

    Der Spanisch Kurs beginnt

    Gestern früh hat der Spanisch Kurs begonnen, den ich gebucht habe. Im Moment bin ich der einzige Schüler im Kurs, da gerade Nebensaison ist. Auf der einen Seite ist das super, da ich durchgehend Einzelunterricht habe. Auf der anderen Seite lernt man so natürlich keine neuen Leute kennen.

    Es ist wie damals in Spanien super anstrengend fünf Stunden lang Spanisch zu sprechen, ich mache viele Fehler und muss mir dringend mehr Vokabel drauf schaffen. Dafür habe ich mir jetzt mal Anki startklar gemacht. Das ist eine App zum Lernen mit Karteikarten und es gibt einen Kurs mit den 5000 meist genutzten Wörter im Spanischen gratis im Internet. Das ist natürlich perfekt, da ich viel zu faul bin, um mir die alle selber zu schreiben.

    Noch fühle ich es nicht so richtig

    Bislang bin ich noch nicht richtig hier angekommen. Es ist schwierig neue Leute kennenzulernen, da in der Schule kaum etwas los ist. Wie immer lernt man deutsche kennen, aber das bringt mich ja nicht weiter. Naja, heute Abend mache ich bei einem Salsa Tanzkurs mit. Die Schule gehört zur Sprachschule dazu und die Kurse sind mit inkludiert. Vielleicht trifft man dort ja ein paar nette Leute, mit denen man etwas unternehmen kann.

    Pläne für die nächsten Wochen

    Erstmal werde ich den Sprachkurs hier abschließen und Vokabel pauken. Ich denke, das ist für den Rest der Reise wichtiger als alles andere. Danach werde ich mir was gönnen und auf einer Insel hier in der Nähe tauchen gehen. Nächstes Ziel ist dann Santa Marte bzw. der Tayrona Nationalpark und die Sierra Nevada dort.

    Da die nächste Zeit hier wenig passiert, werde ich mich erst nächste Woche wieder melden, nachdem ich am Wochenende ein paar Ausflüge gemacht habe.

    Hier noch ein paar Eindrücke aus der Stadt von gestern.

  • Tag 4 – Aklimatisieren

    Jetlag überstanden

    Nach einem der heftigsten Jetlags, die ich je hatte, geht es mir nun wieder einigermaßen gut. Bei der ganzen Sache war es nicht förderlich, dass ich vor dem Flug schon leicht angeschlagen war und sich die ganze Geschichte um 24h verlängert hat.

    Jetzt muss ich nur noch auf das Klima hier klarkommen. Es hat 30-33°C und 75-90% Luftfeuchtigkeit. Nichts was man nicht schon mal erlebt hätte, aber gerade bringt mich sogar Still herumsitzen zum schwitzen.

    Gestern Abend war ich mit ein paar Freunden unterwegs, die ich auf dem Flug kennengelernt habe. Ein paar (Für mich Alkoholfreie) Cocktails trinken, quatschen und eine gute Zeit haben. Das Nachtleben hier ist schon außergewöhnlich, aber da ich recht Müde war habe ich mich gegen 22 Uhr abgekapselt.

    Hier mal noch ein paar Eindrücke aus der Stadt.

    Umzug zur Gastfamilie

    Um 12 Uhr musste ich aus dem Hostel auschecken und konnte zum Glück direkt bei der Gastfamilie einziehen. Der Weg dorthin war zwar nur 700m, aber mit dem Rucksack und bei den Temperaturen kommt man doch ziemlich ins schwitzen.

    Die Unterbringung ist Teil des Sprachkurses und da mir das 2023 in Spanien schon gut gefallen hat mache ich das nun wieder. Das Gebäude ist im Stadtteil Manga, ja der heißt wirklich so, und ist eine Insel Südlich der Altstadt. Das Zimmer ist sehr schon und das Bett gemütlich, da liege ich nämlich gerade und schreibe diesen Beitrag

    Gibt nicht viel zu sagen, sauber, genug Stauraum (rechts um die Ecke) und noch ein eigenes Bad nebendran. Mehr kann man nicht verlangen. Vielleicht erkennen es ja einige, ja das ist mein Kissen, ein bisschen Heimt und Komfort muss sein. Ich bin jetzt schon froh das ich es mitgenommen habe!

    Elida und Carlos sind ein super liebes älteres Pärchen. Elida betreibt ein kleines Tourismusbüro, Carlos ist schon auf Rente und war früher Chemieingenieur. Wir haben uns erstmal gut eine Stunde unterhalten. Teilweise hatte ich ein paar Probleme die beiden zu verstehen, oder mich auszudrücken. Denke ich aber an 2023 bei der Gastfamilie zurück so ist das schon deutlich besser als damals, das stimmt mich optimistisch für den Kurs der morgen startet.

  • Tag 2 – Endlich angekommen

    Das Elend nimmt seinen Lauf

    Einige haben es ja schon über WhatsApp mitverfolgt, die Reise hat ein wenig länger gedauert als geplant. Alles fing damit an als ich in London gelandet bin. Direkt mal die eSIM aktivierten (beste Leben) und schauen was mit dem Flug abgeht. Zu dem Zeitpunkt war er auf den nächsten Tag 12 Uhr verschoben. Naja erstmal in den Transitbereich und schauen. Dort hat mich dann ein Mitarbeiter des Flughafens angesprochen und meinte ich soll auf Ebene 5 zum Avianca Stand – Problem: Man muss einreisen und ich hab kein Visum für England. Mhm dann muss ich wohl im Terminal 3 schlafen meinte die freundliche Mitarbeiterin an der Sicherheitskontrolle. Also machte ich mich auf den Weg dorthin, zu den Bussen. Zum glück hat mich dort ein netter Dude angesprochen und gefragt woher ich komme, als ich sagte „from Germany“ meinte er „No, just go trough the Border check, it wont be a problem, come I bring you there“. Gesagt getan, vor Ort hat er dann mit einem Kollegen gesprochen und der meinte „Just go trough“. Somit war ich schon mal in Großbritanien, dass erste mal tatsächlich.

    Am Avianca Stand angekommen dann Verwirrung pur, die linke Hand wusste nicht was die rechte machte, keine Informationen. Irgendwann wurde dann klar, wir bekommen ein Hotel! Dort habe ich dann ein paar nette Deutsche kennengelernt die mich auf dem Rest der Reise begleitet haben. Nachts bekamen wir dann noch die Nachricht, dass der Flug auf 17:35 am nächsten Tag verschoben wurde, na gut…Erstmal schlafen!

    London to Bogota

    Aufstehen, Frühstück, Spazieren, Mittag und dann endlich zum Flughafen. Der Flieger ist da, die Crew auch, ab gehts!

    Auf in den Sonnenuntergang, bzw. ihm hinterher!

    10h 30min – Währenddessen vielleicht eine halbe Stunde Schlaf. Völlig übermüdet komme ich in Bogota an. Erstmal eine Stunde an der Grenzkontrolle anstehen – Mega! Einreisen hat aber ohne Probleme geklappt und erstmal den anderen hinterher hechten die vorne im Flieger saßen. Tom, ein Deutscher der seit 10 Jahren in Kolumbien lebt, und ich Fliegen mit dem gleichen Flieger weiter und müssen und nur neue Boardkarten ausstellen lassen. Die andere Truppe hat es etwas komplizierter, die haben den Flieger seperat und müssen dribbeln. Kein Problem, Tom der fließend Spanisch spricht regelt das – da muss ich auch hinkommen…langer weg! 😀

    Jetzt hieß es erstmal wieder warten, wir haben es halb 1 Nachts und der Flieger geht um 20 vor 6. Erstmal das Sub auf Aviancas Nacken schmecken lassen und chillen. Die Zeit vergeht dann doch wie im Flug und schon sitze ich im dritten Flieger innerhalb von zwei Tagen.

    Wunderschöne Ausblicke am Morgen, zumindest 15 Minuten, dann bin ich eingeschlafen.

    Nach der Landung schnell das Gepäck holen, ein Uber bestellen und ab zum Hostel. Mit denen hatte ich klar gemacht das ich morgens schon ins Zimmer konnte. Duschen und pennen – Herrlich!

    Buenas Tardes Cartagena!

    Also ich um halb 5 Nachmittags erwache denke ich mir kurz, „könntest ja eigentlich auch weiterschlafen“, aber meine Essens- und Wasservorräte sind fast aufgebracht. Also ab in die Stadt!

    Geld holen, essen Schnappen, weiter pennen. Und genau das mache ich jetzt auch. Gute Nacht!

  • Day 0 – Die Reise beginnt

    Endlich ist es so weit nach fast 10 Monaten geht es los. Viele haben sich schon gefragt, ob ich das überhaupt noch mache. Antwort – Si claro!

    Zunächst mit dem Auto nach Leer, dann mit dem Zug nach Steinheim zu meiner Oma. Der DB traue ich es nämlich nicht zu mich an einem Tag nach Frankfurt zu bringen, auch wenn mein Flug erst Abends um 8 geht.

    Heute gab’s dann nochmal lecker Forelle, Kaffee/Kuchen und eine schmerzlichen Abschied. Der ist ja aber nicht auf Dauer und da ich meine Oma vor einiger Zeit (widerwillig von ihrer seite) mit einem Tablet ausgestattet habe kann man ja auch mal einen Video Call machen.

    Gerade warte ich am Gate aufs Boarding und Hoffe, dass mit dem Gepäck alle gut geht – wird schon!

    Ganz ohne Hürden geht es dann ja auch nicht. Leider bin ich leicht angeschlagen, da hat man richtig Bock auf einen 18h Flug mit zwei umstiegen über die Nacht – wird schon! 😉

    Melde mich aus Kolumbien, bis dann!

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