Das Elend nimmt seinen Lauf
Einige haben es ja schon über WhatsApp mitverfolgt, die Reise hat ein wenig länger gedauert als geplant. Alles fing damit an als ich in London gelandet bin. Direkt mal die eSIM aktivierten (beste Leben) und schauen was mit dem Flug abgeht. Zu dem Zeitpunkt war er auf den nächsten Tag 12 Uhr verschoben. Naja erstmal in den Transitbereich und schauen. Dort hat mich dann ein Mitarbeiter des Flughafens angesprochen und meinte ich soll auf Ebene 5 zum Avianca Stand – Problem: Man muss einreisen und ich hab kein Visum für England. Mhm dann muss ich wohl im Terminal 3 schlafen meinte die freundliche Mitarbeiterin an der Sicherheitskontrolle. Also machte ich mich auf den Weg dorthin, zu den Bussen. Zum glück hat mich dort ein netter Dude angesprochen und gefragt woher ich komme, als ich sagte „from Germany“ meinte er „No, just go trough the Border check, it wont be a problem, come I bring you there“. Gesagt getan, vor Ort hat er dann mit einem Kollegen gesprochen und der meinte „Just go trough“. Somit war ich schon mal in Großbritanien, dass erste mal tatsächlich.
Am Avianca Stand angekommen dann Verwirrung pur, die linke Hand wusste nicht was die rechte machte, keine Informationen. Irgendwann wurde dann klar, wir bekommen ein Hotel! Dort habe ich dann ein paar nette Deutsche kennengelernt die mich auf dem Rest der Reise begleitet haben. Nachts bekamen wir dann noch die Nachricht, dass der Flug auf 17:35 am nächsten Tag verschoben wurde, na gut…Erstmal schlafen!
London to Bogota
Aufstehen, Frühstück, Spazieren, Mittag und dann endlich zum Flughafen. Der Flieger ist da, die Crew auch, ab gehts!

Auf in den Sonnenuntergang, bzw. ihm hinterher!
10h 30min – Währenddessen vielleicht eine halbe Stunde Schlaf. Völlig übermüdet komme ich in Bogota an. Erstmal eine Stunde an der Grenzkontrolle anstehen – Mega! Einreisen hat aber ohne Probleme geklappt und erstmal den anderen hinterher hechten die vorne im Flieger saßen. Tom, ein Deutscher der seit 10 Jahren in Kolumbien lebt, und ich Fliegen mit dem gleichen Flieger weiter und müssen und nur neue Boardkarten ausstellen lassen. Die andere Truppe hat es etwas komplizierter, die haben den Flieger seperat und müssen dribbeln. Kein Problem, Tom der fließend Spanisch spricht regelt das – da muss ich auch hinkommen…langer weg! 😀
Jetzt hieß es erstmal wieder warten, wir haben es halb 1 Nachts und der Flieger geht um 20 vor 6. Erstmal das Sub auf Aviancas Nacken schmecken lassen und chillen. Die Zeit vergeht dann doch wie im Flug und schon sitze ich im dritten Flieger innerhalb von zwei Tagen.



Wunderschöne Ausblicke am Morgen, zumindest 15 Minuten, dann bin ich eingeschlafen.
Nach der Landung schnell das Gepäck holen, ein Uber bestellen und ab zum Hostel. Mit denen hatte ich klar gemacht das ich morgens schon ins Zimmer konnte. Duschen und pennen – Herrlich!
Buenas Tardes Cartagena!
Also ich um halb 5 Nachmittags erwache denke ich mir kurz, „könntest ja eigentlich auch weiterschlafen“, aber meine Essens- und Wasservorräte sind fast aufgebracht. Also ab in die Stadt!

Geld holen, essen Schnappen, weiter pennen. Und genau das mache ich jetzt auch. Gute Nacht!
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